KOMMUNIKATION - für Ihr modernes Dialogmarketing in Werbung und Verkauf
Diese Rubrik heißt im Langtitel Werbe- und Verkaufskommunikation. Ziel der Aktivitäten ist die gelungene Werbewirkung (C1) und der erreichte Verkaufserfolg (C2).
Der dritte Baustein der Absatzkonzeption, das Vertriebsfeld (C3), wird allgemein nicht mehr unter Kommunikation erfasst. In der Medienbranche kann jedoch sogar die Erbringung der Leistung - weil sie ebenfalls Information/Kommunikation ist - Online erfolgen (neben den klassischen Offline-Übertragungswegen).
Absatz ist also dreiteilig und umfasst Werbung (Kommunikation), Verkauf (Konklusion/Kondition) und Vertrieb (phys. Distribution). Das ist anders als in der klassischen BWL, aber dafür einfach, praktisch und fundiert.
Alles ist crossmedial, auch das ist völlig anders als das herkömmliche Printwerbung- und Vertreter-Verkaufs-Denken. Denn richtig ist (immer schon gewesen): Werbung, Verkauf und Vertrieb können - alle drei - in sämtlichen Medien erfolgen, insb. auch in Onlinemedien !
Werben ist etwas anderes als Verkaufen. Werben kann verschiedene Unterziele haben: Produkte bekannt machen , Marken penetrieren, Interesse wecken, Anforderungen generieren, Adressen sammeln, PR machen, Kunden befragen, im Dialog bleiben etc.
Verkaufen hat als Ziel immer den (Verkaufs-) Abschluss. Bei "mehrstufigen" Aktionen sind Werbestufen vorgeschaltet. Alle Unterschriften auf Responseelementen, die zu Zahlungsverpflichtungen führen (können) sind Verkaufsaktionen, also auch NO-Angebotsformen (Negativ Option): mit Fristverstreichung kommt automatisch der Verkaufs-Vertrag zustande
Alle drei, Werben und Verkaufen und Vertreiben, können als Handels- oder als Direktgeschäfte erfolgen (und noch als ein Drittes, nämlich durch Handelsvertreter). Z.B. kann der Verkauf im stationären Laden oder im virtuellen Shop erfolgen, etc.
Dialogmarketing heißt, two-way-communication mit dem Kunden zu pflegen und keine Einbahnstraßen mit aufoktroyiertem Monologmarketing. Denn beides, nicht nur das Verkaufen, ist letztlich nur als Zweibahnstraße sinnvoll. Der Dialog kann implizit (als Textsorte), wechselweise (als Interaktion) oder explizit (als Kundentexte) erfolgen.
10/06
Mangelhafter Marketingmix
Der alte 4P Marketingmix und der neue 3x3 Netzwerkmix
Babylon kennt jeder, Babylon kommt etymologisch von "baby alone" und bedeutet "frühkindliche Sprachvereinzelung". Oder nicht ? Aber jetzt im Ernst. Der Mix - das sind die 4P product, pricing, promotion, placement. Weiß doch jeder. In der Wissenschaft versteht man unter dem Marketingmix die "absatzpolitischen Aktionsparameter". Seit Jahrzehnten. Dumm nur, dass der wichtigste Handlungspunkt dort gar nicht vorkommt. Ein typischer Fall von Falschfahrer. Sie gehören doch nicht etwas dazu ?
mehr 07/09
Der USP als A&O
Mit Methode zum Mehrwert, mit Mehrwert zum Markterfolg !
USP heißt Unique Selling Proposition und bedeutet soviel wie einzigartiger Verkaufsvorteil, Alleinstellungsargument, Besonderheit. Von den 1000 Aspekten der Medienarbeit ist die USP-Bildung im Rahmen der Konzepterstellung wahrscheinlich das Wichtigste überhaupt. Entsprechend oben auf der Agenda müsste also eine praxistaugliche Definition, eine zielführende Methode und eine passende Organisationsform stehen. Doch weit gefehlt.
Am schlimmsten war es immer in den Buchverlagen. Hundert neue Titel pro Jahr (wer gibt denn sowas vor ?), und dann auch noch für jeden eine Besonderheit oder gar Einzigartigkeit. Geht nicht, hieß es jedesmal. Und so sah die Neuproduktion dann auch aus. Lagerausstattung, die obendrein noch als Wert in der Bilanz aktiviert wurde. Nun, die Zeiten sind sicher (?) vorbei, aber die Frage bleibt: wie soll das gehen, bei jedem Buch eine Einzigartigkeit ? Ich behaupte, das geht. Ja: es geht überhaupt nur so, anders gar nicht. Vergessen Sie die irrsinnigen quantitativen Vorgaben, konzentrieren Sie sich auf einen überzeugenden USP und machen Sie dann genau so viele Novitäten, wie Sie USP's finden !
Die Kernbotschaft im Mediamarkt
Wie Sie Ihren Anzeigen-USP professionell generíeren, fokussieren und inszenieren
Neulich habe ich mir ein Dutzend Mediadaten auf den Websites bekannter Fachverlage angesehen. Das Ergebnis hat mich wieder einmal sehr verwundert. Die zentrale Botschaft steht in gar keinem Verhältnis zum bürokratischen Aufwand. Oder anders gesagt: Viel Lärm um nichts. Denn bei der Unmenge von Daten, Erhebungen, Studien, Charts, Marktforschung und Berichtsbänden geht völlig unter, wofür das Medium eigentlich im Kern steht und warum ein Kunde darin schalten soll.
Obama Marketing
Er hatte keine Chance, und er nutzte sie. Lernen Sie vom Sieger.
Wie wird ein farbiger Amerikaner US Präsident ? Nur wenige sind sich darüber klar, was da alles richtig laufen musste. Denn die Chancen für Obama standen in Wahrheit schlecht, und das Ergebnis war letztlich ein Fotofinish. Und das trotz Finanzkrise und Bush-Desaster. In Deutschland ist schwer verständlich, dass der Sieg bis zuletzt auf des Messers Schneide stand. Und Obama hätte auch trotz alledem verloren, wenn er nicht einen nahezu perfekten Wahlkampf geführt hätte: Exzellentes Marketing von Anfang an.
