Werkzeuge - Welche Formularhilfen gibt es zum 3x3 Verfahren?
Konzeptionsformulare
Drei neue Sets für einfache, vertieftere und trägerspezifische Konzepte
Konzepte machen ist ein strukturierter und zielgeführter Prozess, jedenfalls nach 3x3. Hier hilft ein einfaches Organisationsmittel, nämlich ein Formular. Aber für welche der zig Anwendungen ? Für einfache oder vertiefte Konzepte, für Print oder Online, für Vertriebs- oder Werbemärkte ? Hier kommen drei Sets von Formularen für Sie zum Herunterladen: 3x3 – Das Tool für alle Fälle !
Ohne Formblatt keine Klarheit. Sicher, das ist eigentlich nur die formale Seite eines Markt-Leistungs-Konzepts. Die Herausforderungen liegen im Inhaltlichen, im Markt, im Wettbewerb. Doch die Erfahrung lehrt: Ohne ein äußeres Format wird es auch inhaltlich nichts. Das kann jeder bei sich selbst überprüfen. Wer ist in der Lage, sein Konzept, das er angeblich im Kopf hat, klar und rasch zu kommunizieren ? Das geht nicht einfach so auf Bestellung ! Warum denn nicht ? Fallen Sie bei Ihrer Begründung nicht auf die üblichen Ausreden herein: Geht nicht so einfach, kann man nicht so direkt sagen, lässt sich nicht so leicht zusammenfassen. Alles Ausflüchte ! Es geht nämlich schon. Aber nur wenn Klarheit herrscht. Wer klar sieht, kann auch klar sprechen. Aber klar sieht nur, wer sich die kleine Mühe schriftlich macht. Und das macht nur, wer dafür ein schlankes Format besitzt: ein Formular ! Das ist nicht die Bürokratie des Formularunwesens, das ist die Einfachheit des Erstellungsformats. Bürokratie kompliziert, Formulare vereinfachen die Vorgänge. Wenn das richtige Formular dahinter steht, nach dem richtigen Modell. Beim 3x3 Marktmodell können Sie sicher sein, dass es die entscheidenden Bausteine enthält, um Ihr Konzept im Markt zutreffend abzubilden. Also taugt es auch für das Konzeptionsverfahren. Automatisch gehen Sie richtig vor. Die richtigen Fragen zu stellen – das ist bereits ein gutes Drittel der Miete, die anderen beiden sind Marktkenntnis und Kreativität. Stecken Sie also das erste Drittel schon mal in Ihre Tasche und arbeiten Sie mit den 3x3 Formblättern !
Erste Konzeptionsstufe: Vereinfachen statt Verkomplizieren
Das erste Set an Formularen, das Sie hier vorfinden, ist die schnelle und einfache Version. Dazu drei Bemerkungen: Erstens sind darin verschiedene "Auflösungen" enthalten, nämlich drei verschiedene Tiefenbearbeitungen: 3-Säulen-Formblatt, Blitzkonzeptkarte und Konzeptkarte. Je nach Anspruch und Zeit wählen Sie das Passende. Zweitens der Leser- und/oder der Werbemarkt, also ob Ihr Geschäftsmodell auf den Rezipienten oder Inserenten-Erlösen beruht. Das geht zum dritten ganz schlank auf einem einzigen Blatt, oder auch auf zwei verschiedenen Konzeptionsformularen in leicht vertiefterer Form. Mit dem Set haben Sie stets die geeignete Version zur Verfügung. Unsere Empfehlung: Als Einsteiger nehmen Sie im ersten Anlauf immer die Easy-3 Säulen Formulare oder die Blitzkonzeptkarten, zur weiteren Vertiefung eignen sich dann die Konzeptkarten aber besser, die ja noch immer mit 1 einzigen schlanken Seite auskommen. Bei Vertriebs- und Werbemarktkonzepten arbeiten Sie stets mit dem doppelten Quadrat und erstellen erste Grobskizzen mit dem 6-Säulen Blitzkonzept-Formular, danach mit der Blitzkonzeptkarte für Medien und Media; geht es um Werbeerlöse im Besonderen, greifen Sie am besten zur Konzeptkarte für Werbemärkte.
Zweite Konzeptionsstufe: Vertiefung in drei Punkte pro Feld
Soweit die Einfach-Anwendung in ihren drei Versionen, die stets die erste Stufe im Konzeptionsprozess bilden. Sie reicht für „Tischvorlagen“ in Konzeptionsmeetings bereits aus, und warum sich unnötige Arbeit machen, wenn noch gar nicht klar ist, ob sich eine Vertiefung lohnt ? Erst wenn das „Go“ entschieden ist, dann lohnt es sich, in die zweite Konzeptionsstufe zu gehen. Das ist ein „Konzept“ (bisher war es nur eine „Skizze“) auf der „27er Ebene“. Damit ist gemeint, dass pro Feld mindestens drei Einzelpunkte behandelt werden. 3x3 Profis haben ihre „27er Karte“ im Kopf, 3x3 Trainer haben sie sogar völlig verinnerlicht, weil sie jedes Einzelfeld auch wieder „fraktal denken“, d.h. in diesem Fall in seinen drei „Zeilen“ in Analogie zu den drei Grundlevels Inhalt/Gestalt/Träger. Professionelle Konzepte enthalten aus diesem Grund pro Feld (mindestens und sinnvoller Weise) diese drei Unterpunkte, andernfalls fehlt etwas Wesentliches. Beispiel aus dem Designfeld: Gestaltung heißt stets dreierlei: Sorten, Formen & Formate, das ist so bei sämtlichen Mediengattungen, weil „Form“ stets innere, äußere und technische Form bedeutet.
Dritte Konzeptionsstufe: alle Neune pro Feld
Die dritte Konzeptionsstufe ist etwas für 3x3 Trainer und Moderatoren, die jedes Feld vollkommen fraktal (also strukturgleich zum Grundquadrat !) betrachten und so bei Bedarf die komplexe Innenwelt in jedem Feld durchschauen. In unserem Beispiel kommen dann auch die drei „Spalten“ im Designfeld ins Spiel, die den drei Säulen entsprechen: Links der Designanspruch von der Kundenseite, rechts das Designbriefing für die Beschaffungsseite, und in der Mitte die eigentliche Designgestaltung. Das führt dann zum 3x3 Mikro im Designfeld mit seinen neun Unterpunkten. Es wird also ziemlich komplex, deswegen sollte man sich gut überlegen, ob diese Tiefe – z.B. bei C- oder B-Projekten – überhaupt nötig ist, denn das führt ja in Summe zu 81 (!) Punkten pro Detailkonzeption – eine Arbeit, die sich kein Mensch wirklich machen möchte. Andererseits bedenken Sie: Für den Redaktions- und Designprofi ist diese Auflösung eigentlich das Minimum an unverzichtbarer Komplexität, und das Gleiche gilt für Marktforscher, Werbeprofis oder Hersteller. Das 3x3 löst dieses Dilemma elegant durch „Fraktale“, also durch eine sehr klare und systemische Strukturgleichheit von Groß („Quadrat“) und Klein („Feld“). Dadurch wird sichergestellt, dass z.B. der technische Hersteller in der gleichen Grundkategorie denkt und arbeitet wie der Werbeprofi, wenn er auch dann eine ganz andere Funktionskompetenz repräsentiert. Aber keine Angst vor Komplexität, fürs Konzept genügt in aller Regel die 27er Ebene völlig (anfangs sogar die 9er), für die Spezialfunktionen mögen weitere Vertiefungen in diesem Rahmen erfolgen, aber das ist dann Sache der Funktionsprofis. Bei den Formularen, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, begnügen wir uns mit der 9er-Ebene („Grundformulare“) und mit der 27er Ebene („Vertiefungsformulare“).
Produktspezifische Formulare
Das 3x3 Konzeptionsmodell ist bekanntlich von Anfang an crossmedial angelegt, d.h. es ist nicht als Modell für Bücher entstanden oder für Zeitschriften oder für Elektronikprodukte. Das liegt daran, dass die neun Bausteine medienneutral definiert sind, ja letztlich sogar branchenneutral, so dass sie von der Pharmaindustrie bis zur Landwirtschaft einsetzbar sind. Es gibt auch gar keinen Grund, für Onlineprodukte oder für Mobile Apps in einer anderen Struktur zu konzipieren, das wird nur häufig deshalb angenommen, weil unsere Branche traditionell immer in Produkten (Trägern) statt in Zielgruppen (Menschen) gedacht hat. Im 3x3 wird die Trägerfrage erst im sechsten Feld gestellt, nachdem die Kundenansprüche und die Leistungsgestaltung thematisiert waren, denn daraus ergibt sich das geeignete Trägermedium bzw. der Trägermix. Das ist eine grundlegend andere Herangehensweise als das übliche Ausgehen vom Produkt: Leistungstechnik folgt jetzt Kundenanspruch, das ist das neue Paradigma. Beispiel: Wenn der konkrete Nutzer auf Datenbankrecherche Wert legt, dann wird ein Printprodukt das niemals leisten können, sondern es wird eine elektronische Plattform nötig sein. Usw. Dies alles heißt aber nicht, dass es nicht zuweilen große Denk- und Sprachunterschiede zwischen „Print- und Webköpfen“ gibt, aber auch z.B. zwischen Zeitschriften- und Veranstaltungsleuten. Um diesen Umstand Rechnung zu tragen, gibt es „trägerspezifische 3x3 Konzeptionsformulare“, die Ihnen helfen, wenn Sie – nach einer ersten Blitzskizze – in Richtung Printmagazin, Infodienst, Kongress, Webinar oder MobileApp etc. denken.
Wählen Sie also im Folgenden zwischen den drei angebotenen Formularsets aus.
• Konzeptionsformulare (1) mit den einfachen Grundvorlagen (3er und 9er Ebene)
• Konzeptionsformulare (2) mit den vertiefteren Formblättern (9er und 27er Ebene)
• Trägerspezifische Formulare (3) mit den Formblättern speziell für Buch, Zeitschrift, Event, Online, Mobile etc.
Wenn Sie Muster für Ihre Ausfüllarbeiten suchen, sehen Sie nach unter 3x3 EINFÜHRUNG/Musterbeispiele.
